Als Markisen bezeichnet man Vorrichtungen, die vor der Sonne schützen. Solche Vorrichtungen bei Terrassen, Gärten oder Biergärten festangebracht. Markisen kann man mit einem Kurbel oder einem Motor aufrollen, damit diese eine Fläche vor der Sonne schützen. Natürlich gibt es die Markise auch in weiteren Varianten. So ist die Markise nicht immer aufrollbar, sondern auch faltbar oder diese steht fest. Alle diese Markisen bieten zwar keinen Sichtschutz an, dafür aber Schutz vor Wetter (Wind, Regen) und sorgen für Schatten im Sommer.
Besonders häufig sieht man Markisenbei Cafés, Restaurants oder in Biergärten, wenn man draußen sitzt. Damit die Gäste auch im Regen oder bei Hitze draußen sitzen können, wurden die Markisen angebracht. Dadurch kann man den Platz bei Regen vergrößern. Da Lamellenvorhänge in der Gastronomie meist nicht so geeignet sind nimmt man immer häufiger Markisen. Denn eine Markise sieht gut aus und bietet guten Schutz.
Markisen halten aber nicht alles aus. Die Markisen können nur bis circa vier Meter ausgefahren werden und sind maximal sieben bis acht Meter breit, da sonst das Gewicht zu hoch ist und die Markisen nicht mehr hält. Auch starken Regen und Wind verträgt die Markise nicht, weswegen sie bei richtigem Unwetter besser wieder eingezogen werden sollte.
Markisen werden nach der Bedienung unterschieden. So bezeichnet eine Korbmarkise eine Markise, die feststehend aus einem gebogenen Viertelkreis besteht und eventuell auch einklappbar sein kann. Die Korbmarkise kommt bei Cafés und Restaurant zum Einsatz. Dann gibt es noch die Fallarmmarkise, die mindestens zwei „Arme“ benutzt um das Tuch zu tragen, welches ausgerollt wird. Dieses Tuch ist so geschaffen, dass es leichten Regen auffangen kann und es dient als leichten Blendschutz. Diese Markise kann mit einer Kurbel oder auch einem Motor ausgerollt werden. Zu Letzt gibt es noch die Gelenkarmmarkise, die das Tuch der Markisen auf mindestens zwei Armen wegdrückt, wodurch hingegen zu anderen Markisen, ein fast waagerechter Ausfall möglich ist. Doch benötigt das Wiedereinfahren der Markise viel Kraft, da man die Kraft der Feder entgegen wirken muss. Die teurere Variante hat dieses Problem nicht, denn diese benutzt einen Elektromotor.